Nahrungsergänzung für Menschen

Bio-Seleen Forte (SelenoPrecise)

 
Bio-Seleen Forte (SelenoPrecise)
* ist ein essentielles Spurenelement
* wichtig für das Antioxidant-System Gluthation Peroxidase

Das Spurenelement Selen spielt eine Schlüsselrolle bei Entgiftungsprozessen und gilt in unseren Breiten als Mangel-Element. Biochemiker haben inzwischen 14 Selenocysteinhaltige Proteine identifiziert, die antixoidative Eigenschaften haben. Selen wird mit der erstaunlichen hohen Absorptionsrate von 95% im oberen Dünndarm aufgenommen und hauptsächlich in der Muskulatur gespeichert.

Laut WHO sind bis zu 200 mcg Selen pro Tag angebracht; in Dänemark empfiehlt man 125 mcg. Moderne Vitaminforscher gehen vor allem im Zusammenhang mit Umweltvergiftungen höher. Das durchschnittliche „Nahrungspaket“ eines Engländers enthält 43 mcg Selen. Nord-Europa zählt mit durchschnittlich 45 mcg errechneter Selenaufnahme pro Person zu den selenarmen Gebieten. Die tatsächliche Selenaufnahme liegt sogar nur bei etwa 10 bis 15 mcg. Zum Vergleich: Nordgrönland 1.280 mcg, Venezuela 300 mcg, Japan 400 mcg, USA 200 mcg, Thailand 225 mcg.

Bereits vor Jahren zeigte eine im Journal of the American Medical Association (JAMA) veröffentlichte Untersuchung, dass die tägliche Zufuhr von 200 mcg Selen bestimmte Krebsrisiken (in diesem Fall wurden Prostata-, Kolon- und Lungenkrebs untersucht) um 45 bis 63% verringerte. In einer anderen Studie, publiziert im Journal of the National Cancer Institute, wurde der Selenspiegel von 30.000 Männern untersucht: jene, die täglich etwa 160 mcg Selen zu sich nahmen, hatten ein um 65% verringertes Risiko Prostatakrebs zu bekommen. Verglichen wurde allerdings nicht mit dem Normalbürger (der wahrscheinlich nur 10 bis 15 mcg Selen täglich zu sich nimmt), sondern mit jenen Männern, die etwa 80 mcg Selen täglich aufnahmen.

Andere Studien bestätigen, dass Selen das Lungenkrebsrisiko senkt. Es gibt Beweise dafür, dass Menschen, die in Regionen mit hohem Selengehalt im Boden leben, weniger Lungenkrebs, Brustkrebs und Krebs des Verdauungstraktes haben. Eine chinesische Studie fand heraus, dass die Nahrungsanreicherung mit Selen das Risiko für Leberkrebs verringert. Die NPC-Studie (National Prevention of Cancer) unter Prof. Clark stellte fest, dass 200 mcg Selen täglich die Krebsrate um 34% und die Zahl der Krebstoten gar um 50 % senkten.

Insgesamt ein beeindruckendes und sehr handfestes Plädoyer für Selen.

Es ist in diesem Zusammenhang bemerkenswert, dass Nährstoffgegner auch dem Selen jedwede Anti-Krebs Wirkung absprechen, obwohl die Krebs hemmende Wirkung zur schulmedizinischen Weisheit gehört: „Gegenüber früherer Ansicht stehen heute neue Befunde über eine anticancerogene und antimutagene Wirkung von Selen“ – das ist ein (sinngemäßes) Zitat aus einem Biochemie Standardwerk der Schulmediziner (Lexikon der Biochemie und Molekularbiologie, Herder, 1995). „Aufgrund seiner vielfältigen Schutzfunktionen wird Selen auch eine bremsende Wirkung beim Alterungsprozeß zugesprochen“ ist ebenfalls ein Zitat aus einem über 15 Jahre alten kleinen Standardnachschlagebüchlein, das sich offizieller Quellen bedient hat, wie dem Bundeslebensmittelschlüssel oder SOUCI, der vor allem von der Deutschen Gesllschaft für Ernährung, DGE als die Quelle schlechthin gilt. (GU-Kompaß Mineralstoffe). Die Herrschaften, die so überaus gerne mit den Erkenntnissen der konventionellen Schulmedizin argumentieren, haben entweder ihre Hausaufgaben nie gemacht oder dienen einer anderen Sache als sie vorgeben ...

Hinweis: Vitamin C reduziert angeblich die Verfügbarkeit von Elementen, es sollte daher 1 Stunde vor oder 20 Minuten nach Selenzufuhr möglichst nicht genommen werden. Allerdings sollte man bei diesen und ähnlichen Hinweisen zur Optimierung der Bioverfügbarkeit die Kirche im Dorf lassen, denn dass die eine Substanz die andere verdrängen kann, ist nichts Ungewöhnliches, und es lohnt sich im Normalfall nicht, darauf Rücksicht zu nehmen. Denn andererseits ist bekannt, dass Mikronährstoffe vor allem im Verbund besonders effektiv sind, und auch in den klinischen Studien werden durchaus Kombinationen aus Selen, Vitamin C, Betakaroten usw. verwendet.

Bei den Betrachtungen zur Höchstdosis kursieren die widersprüchlichsten Angaben. Angeblich können ab 400 mcg Selen pro Tag bereits Vergiftungserscheinungen auftreten. Danach müssten die Japaner (im Durchschnitt 400 mcg/Tag) in ständiger Lebensgefahr leben und die Nordgrönländer (im Durchschnitt 1.280 mcg/Tag) eigentlich ausgerottet sein. Mal kann es ab 400 mcg, mal ab 3.200 mcg zu Intoxikationen führen; ein anderes mal hat eine Frau auch die Einnahme von 2.400.000 mcg überlebt. Die Symptome einer Überdosierung sind jedenfalls deutlich: knoblauchartiger Atem, Haarausfall, Durchfall und Verlust der Fingernägel (wer hierauf nicht reagiert, riskiert Neuropathie, Herzinsuffizienz und Leberzirrhose).

Laut einer Untersuchung (8/2001, Diplomarbeit Ehlers/Elsner, Prof. Dr, Wonneberger) der Fachhochschule Osnabrück enthalten die gängigen einheimischen Gemüsesorten kaum noch Selen. Bei Radieschen, Blumenkohl, Kohlrabi, Brokkoli u.a. waren nur noch Spuren von Selen nachweisbar. Bei den Gemüsen des kontrolliert biologischen Anbaus (kbA) waren die Selenwerte nur geringfügig besser. So enthielten z.B. Radieschen, Blumenkohl, Brokkoli aus kbA lediglich 0,09 bzw. 0,25 bzw. 0,82 mcg Selen pro 100 g (siehe auch Vitaminchen 05/02). Wie man damit eine „ausreichende“ Zufuhr über die Nahrung bewerkstelligen soll, bleibt vermutlich auf immer ein Mysterium der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE).

Die moderne Vitaminforschung empfiehlt 200 mcg täglich; mehr als 800 mcg soll man wegen einer denkbaren Akkumulierung nicht nehmen.

1 Tablette Bio-Seleen Forte enthält:

Selenium (Selen) 200 mcg

Bestandteile: Seleniumhefe, mikrokr. Zellulose, Dikalziumphosphat, Siliciumdioxid, Hyprolose, Talk, Magnesium Stearate, Titanioxid.

Enthält keines der folgenden Substanzen: Zucker, Gluten oder Lactose.

Pharma Nord empfiehlt 1 Tablette Bio-Seleen Forte pro Tag. Bio-Seleen Forte sollte am besten zu der Mahlzeit eingenommen werden.

Hinweise:

Geeignet für Vegetarier.

Die angegebene empfohlene Verzehrsmenge darf nicht überschritten werden.

Nahrungsergänzungsmittel sollten nicht als Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung verwendet werden.

Außerhalb der Reichweite von Kindern lagern.

Schwangere und stillende Frauen sollten vor Einnahme eines Nahrungsergänzungsmittels immer mit einem Arzt sprechen.

Dunkel, trocken und zimmerwarm aufbewahren.

 

90 Tabletten

Artikel-nr.: 6630
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