Mikronährstoffe bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Präventive und komplementärtherapeutische Aspekte.
Felicitas Reglin.
190 Seiten.
Herz-Kreislauferkrankungen sind die führende Todesursache in Deutschland. Den Hauptanteil nehmen darunter arteriosklerotisch bedingte Krankheiten, d.h. Herzinfarkt und Schlaganfall ein. Herz-Kreislauferkrankungen zu bekämpfen heißt daher in erster Linie, das Fortschreiten arteriosklerotischer Gefäßveränderungen zu verhindern oder zu verzögern.
Die Entstehung der Arteriosklerose ist ein komplexer, bis heute nicht in allen Einzelheiten geklärter Prozess, der sowohl durch genetische Faktoren als auch durch unsere Lebens- und Ernährungsgewohnheiten entscheidend geprägt wird. Wichtige kardiovaskuläre Risikofaktoren sind neben Rauchen und Übergewicht vor allem Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, Hyperhomocysteinämie, Hyperurikämie sowie erhöhte hsCRP- und ADMA-Werte.
Neben einem Rauchverzicht und ausreichend körperlicher Bewegung ist eine gesunde Ernährung mit einer adäquaten Mikronährstoffversorgung zur Verhinderung von Herz-Kreislauferkrankungen von zentraler Bedeutung. Wesentliche kardioprotektive Substanzen sind dabei die im Fischöl enthaltenen Omega-3-Fettsäuren, antioxidativ wirksame Vitamine, Coenzym Q10, Carnitin, Magnesium und verschiedene Aminosäure. Sinnvoll miteinander kombiniert sind sie nicht nur in der Lage, ein breites Spektrum kardiovaskulärer Risikofaktoren, sondern auch bereits bestehende Herz-Kreislauferkrankungen günstig zu beeinflussen.
F. Reglin.
Artikel-nr.: 4055